Hier findest du eine (unvollständige) Beschreibung vergangener Lager unseres Stammes. Aktuelle Beiträge und weitere Eindrücke sind auf unserem Instagramkanal.
Juffi-, Pfadi-, Roversommerlager 2026
Westernohe
Um ein großartiges Sommerlager auf die Beine zu stellen, muss man nicht weit wegfahren. Zwar gibt es in Westernohe keine spektakulären Berge oder Strände, doch wir konnten dies unter anderem durch eine Bubble-Ball-Arena, ein Volleyballspielfeld und ein Lagerkino ausgleichen. Aufgrund der durch den Klimawandel erhöhten Waldbrandgefahr konnten wir an einigen Tagen kein Lagerfeuer machen und unsere Gaskocher nicht betreiben. Damit wir trotzdem kochen konnten, haben wir schnell einen 3,5-kW-Induktionsherd gekauft. Während des Sternschnuppenstroms der Perseiden haben die Teilnehmer*innen im Freien geschlafen, um sich das Spektakel anzusehen.
Gemäß dem Motto „Geheimakte Westernohe" mussten die Teilnehmer*innen den „Saboteur" des Sommerlagers ermitteln. Dazu mussten sie beispielsweise Nachrichten entschlüsseln, unsichtbare Schrift kenntlich machen, Schlösser knacken und ein Gegenmittel für die zwischenzeitlich verrückt gewordenen Leiter*innen finden.
(AC)
Roversommerlager 2025
Niederlande – Zeeland
Sechs Rover*innen, zwei Leiter und 15 Tage Zeeland mit allem, was dazugehört: Fritten, Strand und Vla. Auf dem Platz haben wir uns bereits am ersten Tag mit unseren Platznachbarn aus Duisburg (Rheinhausen) angefreundet und viele lange Nächte gemeinsam am Lagerfeuer verbracht. In der Mitte gab es einen Kurztrip zu dem gleichzeitig stattfindenden Juffisommerlager. Von dort haben wir Amsterdam besucht und mit einer – für einige endlos vorkommenden – Free-Walking-Tour erkundet. Beim dreitägigen Hike haben die Rover*innen die Leiter am Platz zurückgelassen. Impertinente, selbsternannte Blockwarte konnten uns den Spaß am Lager nicht nehmen. (AC)
Stammeslager 2025
Brexbachtal
Über Christi Himmelfahrt waren wir mit dem Stamm im Brexbachtal. Leider ohne Rover*innen, da diese alle andere Verpflichtungen hatten. In der ersten Nacht hat eine idiotische Bande eines anderen Verbandes alle unsere Lebensmittel gestohlen und versucht, das Zelt der Leiter*innen abzubauen, während diese darin schliefen. Zum Glück wurde niemand von den umfallenden Gestängeteilen verletzt. Unser Vorstand hat die Übeltäter noch in derselben Nacht zur Rede gestellt und das Diebesgut unbeschadet wiederbringen lassen. Die weiteren Nächte waren erfreulicherweise ereignisloser. Der Höhepunkt des Programms war ein Ermittlerspiel, bei dem Teilnehmer*innen aus einer großen Gruppe von plakativen Bösewichten den Schuldigen finden mussten. (AC)
Stammes-Sommerlager 2024
Slowenien – Bohinj
Ein traumhafter Zeltplatz, umgeben von Bergen und Seen: Alle paar Tage schwammen wir im glasklaren Wasser des blauen Sees Bohinj und sprangen von den Stegen ins Wasser. Die Spülgruppen Mars, Jupiter, Saturn, Venus, Uranus, Mer-KUH-r und Neptun sammelten bei verschiedenen Spielen Sterne und verkleideten sich als Außerirdische. Beim großen Gewitter, das nicht wie geplant genau an uns vorbeizog, retteten wir die Gigajurte und den Bannermast vor dem Umstürzen. Neben unserem Zeltplatz gab es eine französische Pfadi-Gruppe, die uns ihre Spiele beibrachte. Wir zeigten ihnen natürlich unser berühmtes Tankerspiel. Wir rannten auf offenem Feld die Abhänge runter, doch nur wenige Leiter hatten danach die Kraft, sie wieder hochzurennen. Auf dem Heimweg stand der Bus im Stau, während wir Hanni und Nanni in Dauerschleife guckten. (AB)
Juffi Kanu-Hike 2024
Lahn
Die Kinder sind mit Leiter*innen stromabwärts auf der Lahn von Zeltplatz zu Zeltplatz gepaddelt. Abends war die Jurte am Zeltplatz schon immer aufgebaut, weil Karsten und Armin, die Landdienst hatten, das zu zweit entspannt hinbekommen haben. (AC)
Pfadi- und Roverpfingstlager 2024
Westernohe
Die Teilnahme war sehr kurzfristig. Die Pfadis sind im Hellen angekommen und haben ihre Zelte stabil aufgebaut. Die Rover sind erst zur Dämmerung angekommen und haben ihre Jurte so mittel gut aufgebaut. Lag angeblich an der Dunkelheit. Bei der Abendveranstaltung in der Arena haben die Rover dafür eine ordentliche Show aufgeführt und so ihre Reputation retten können. (AC)
Pfadi-Sommerlager 2023
Schweden – Tyresta
Wir sind mit dem Zug nach Schweden gefahren. In Kopenhagen haben wir einen dreitägigen Zwischenstopp eingelegt. Wir hatten einen ganzen Schlafraum in einem Hostel reserviert, aber bei unserer Ankunft wollte das Hostel uns nicht beherbergen, da keine Eltern dabei waren. Nach längeren Diskussionen und nächtlichen Anrufen bei den Eltern durften wir schließlich doch im Hostel übernachten. Die Pfadis waren von Christiania sehr beeindruckt.
Im Zug ging es weiter bis nach Stockholm. Dort wurden wir von schwedischen Leiter*innen empfangen und mit Autos zu ihrer Hütte im Tyresta-Nationalpark gebracht. Die Hütte wurde uns von den sehr gastfreundlichen Schwed*innen zu einem sehr günstigen Preis überlassen. In der Hütte gab es weder Strom noch fließendes Wasser. Ein Platz an der Solarzelle zum Aufladen der Smartphones war bei den Pfadfinder*innen sehr begehrt, damit sie ihre Flammen auf Snapchat nicht verloren. Trinkwasser musste in Kanistern aus einem nahegelegenen Brunnen geholt werden. Die Hütte wurde mit Petroleumlampen beleuchtet. Zur Ausstattung gehörte ein Schuppen voll mit Brennholz und ein Plumsklo. Zum Waschen konnte man in einem nahegelegenen See schwimmen.
Zum nächsten Supermarkt musste man mehrere Stunden gehen. Auf dem Weg dorthin entdeckten die Pfadis einen weiteren See mit einem selbstgebauten Sprungturm an einer Klippe. Nach etwas längerer Überzeugungsarbeit und nachdem das Wasser unter dem Sprungbrett genau kontrolliert worden war, durften alle, die wollten, von dort herunterspringen.
Auf dem Rückweg nach Bonn konnten wir im Pfadfinderheim in Stockholm übernachten und uns die Stadt ansehen. (AC)
Stammes-Sommerlager 2022
Belgien – Zedelgem
Erst reisten die Wös und Juffis an und spielten täglich am Tümpel, natürlich nicht ohne sich die Füße nass zu machen. Für den Hijk durften die Kinder sich aussuchen, ob sie mit der 5-, 10- oder 15-km-Gruppe laufen wollten. Die 10-km-Gruppe wanderte durch ein Villenviertel. In der ersten Nacht durften sie in einem großen Garten mit einem besonders schicken Bad mit schwarzen Kacheln und goldenen Wasserhähnen schlafen. Für die zweite Nacht fanden sie eine nette Pfadfinder-Familie und es wurde ihnen ein Lagerfeuer gemacht, Kakao gekocht und Popcorn gebracht. In der zweiten Lager-Woche kamen die Pfadis, die vorher eine Radtour bis zum Platz gemacht hatten, und die Rover, die mit einem Van durch Deutschland und Belgien gefahren waren, zum Lagerplatz dazu. Wir machten einen gemeinsamen Ausflug nach Brügge und fuhren mit dem Boot durch die Kanäle. Beim Essen auf dem Platz flogen tausende Wespen um uns herum und begleiteten uns auf unserem langen Weg bis zum Klo-Haus. Wer diesen Weg auf sich nahm, kam meist erst nach einer Stunde wieder. Bis heute wird darauf geachtet, den Zeltplatz direkt neben dem Waschhaus zu buchen! (AB)
Wölflings-Sommerlager 2021
Brexbachtal

Diesen Sommer ging es für die Wölflinge ins Brexbachtal. Alle freuten sich sehr, nach den vielen ausgefallenen Gruppenstunden wieder zusammen auf Lager fahren zu können! An die morgendlichen Corona-Tests gewöhnten wir uns schnell. Das Motto war „Asterix und Obelix". Sowohl Leiter*innen als auch Kinder verkleideten sich in selbstgemachten Kostümen und schminkten sich ausgiebig (manche Kinder schminkten sich selbst die Haare). An einem Tag wanderten wir bis zu einem der Limes-Türme und abends hob beim Gewitter das Küchenpavillion ab. (AB)
Wölflings-Sommerlager 2020
Steinbachtalsperre

Das Lager mit Motto „Harry Potter" fand in der Steinbachtalsperre statt. Die Wölflinge gelangten durch das 9¾-Banner nach Hogwarts und wurden direkt von Dumbledore und dem sprechenden Hut begrüßt. Dieser verkündete ihnen, in welchem der vier Häuser (bzw. in welcher Bezugsgruppe) sie das nächste Lager verbringen würden. Die Kinder spielten Quidditch mit Poolnudeln und Masken und bei besonders gutem Wetter wurden Swimmingpools und Rasensprenger aufgebaut. Bei einer ganz besonders gruseligen Nachtwanderung (zumindest für die etwas schreckhaften Wös) liefen wir mit Taschenlampen um die Talsperre herum. Alle freuten sich, dass sie trotz der Corona-Maßnahmen auf Zeltlager fahren konnten und sich nach langer Gruppenstunden-Pause wieder sehen durften! (AB)
Stammes-Sommerlager 2019
Italien – Genua
Zwischen den wunderschönen Berghängen, in denen sich morgens die Wolken verfingen, fand unser Stammeslager mit dem Motto „Seefahrer" statt. Beim Tankerspiel im Wald griffen die mit Kinderschminke tätowierten Piraten die Händler an. Unser Hafenmeister lud uns zum großen Bankett ein. Alle erschienen in schicker Kluft und wurden von den leitenden Kellnern bedient. Es gab Burger mit karamellisierten Zwiebeln und Cocktails mit Zuckerrand, während verschiedene Bands und Tanzgruppen performten: Es wurde zu Mambo Nr. 5 getanzt, Deutsche Bahn wurde gesungen und Kinder spielten Panflöte auf Flaschen, während Leiter „I am Sailing" grölten. In diesem Lager begann der Stammes-Tanz: Skibbidi Wapapa. Beim Hijk wanderten die Juffis über die schönsten Bergkämme, während die Wös alleine hinter dem Waschhaus ihre Kröten (Kleine Schwarzzelte, die zu einer Seite offen sind) aufschlugen. Bei Sonnenschein sprangen wir in den Bach neben dem Zeltplatz und warfen unseren Händler-König von der Planke. (AB)
Stammes-Sommerlager 2017
Tschechien – Brünn
Tagsüber war es warm, doch die Nächte waren eiskalt. Die Rover und Pfadis froren in ihren Sommerschlafsäcken. Bis heute wird noch von dem Essen geschwärmt und nachts wurden alle Lieder aus dem Bock gelernt und gesungen. „Leise weht der Wind" und „Welle wogte" hörte man die ganze Nacht. Graf Alucard verbreitete auf diesem Lager Schrecken. Erst am Ende wurde den Wölflingen klar: Graf Alucard ist Dracula! Die Kräuterhexe verzauberte den Vampir bei einer nächtlichen, eindrucksvollen Hexenzeremonie wieder in einen Menschen. Doch da er schon mehr als 100 Jahre gelebt hatte, musste er sterben. (AB)
Stammes-Sommerlager 2015
Dresden
Wir wanderten im wunderschönen Elbsandsteingebirge die Berge hoch und runter und zählten die Höhenmeter, während die Menschen uns für die Jungpioniere hielten. An besonders heißen Tagen lagen wir nur im Schatten und spielten Karten. Die Rover, Juffis und Wös machten eine Stadtrallye durch Dresden und aßen Eis an der Elbe, während sich die Pfadis im Industriegebiet verliefen und bei Burger King chillten. (AB)
Stammes-Sommerlager 2013
Dänemark
Ein Wikinger-Lager: Leiter und Kinder sind bereit für die Landeroberung und rennen schreiend mit geflochtenen Zöpfen, Umhängen und Schilden den Hügel hinterm Zeltplatz runter. In der Mittagssonne rutschen dort alle auf mit Seife und Wasser präparierten Planen den Abhang runter und die Rover bauen ein Floß für den See. Auf dem Hijk schlafen die Juffis im Garten einer Villa am Strand und beobachten den rot aufgehenden Mond. Ihre Toiletten sind kleine Büsche, in denen, wie sie am nächsten Morgen sehen, alte Omas mit ihren Hunden spazieren gehen. (AB)
Stammes-Sommerlager 2011
Frankreich – Maisons
Der Stamm fuhr nach Frankreich, doch niemand sprach Französisch außer zwei kleine Wölflinge und kein Franzose sprach Englisch. Also übersetzte eine Elfjährige und kaufte Bustickets. Auf diesem Lager gab es das erste und letzte Mal Lasagne auf einem Zeltlager. Sandwiches wurden zu bis zu zehnstöckigen Türmen in den wildesten Kombinationen gestapelt und gegessen. Gehijkt wurde an wunderschönen Klippen am Meer. Die Kinder hatten eine schöne Zeit, doch Leiter mit Höhenangst mussten schwitzen. (AB)
Stammes-Sommerlager 2010
Brexbachtal
Es regnete die ganze Woche durch, die Wös machten eine lustige Schlammschlacht im Regen und die Juffis bauten eine Brücke über den Bach und schubsten sich ins Wasser. Kein Wunder, dass nach ein paar Tagen alle krank waren! Beim Eierrugby liefen alle aufeinander los und versuchten, das Ei auf die gegnerische Seite zu transportieren. Beim Nachtspiel versteckten sich die Leiter im Wald und erschreckten die Kinder mit Hexenlachen vom Baum und klappenden Geräuschen, während die Rover versuchten, die Kinder zu beruhigen. Die Wös und Juffis spielten stundenlang Werwolf und sangen „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten" und gaben ihr gesamtes Taschengeld beim Kiosk aus. Auf diesem Lager gab es das größte Nutella-Glas, das dieser Stamm je zu sehen bekommen hat. Der Regen hielt niemanden davon ab, Spaß zu haben! (AB)
Stammeslager vor 2017
| 2016 | Pfingsten | Köln (Jamb de Cologne) |
| 2015 | Sommer | Lohmen, Sächsische Schweiz |
| 2014 | Pfingsten | Rhens am Rhein |
| 2013 | Sommer | Danske Spidrecenter, Dänemark |
| 2012 | Pfingsten | Kalkar |
| 2011 | Sommer | Maisons, Normandie (F) |
| 2010 | Sommer | Brexbachtal |
| 2009 | Pfingsten | Westernohe DPSG Bundeszentrum |
| 2008 | Sommer | Großzerlang |
| 2007 | Pfingsten | Köln (Jamb de Cologne) |
| 2006 | Sommer | Larch Hill (IRL) |
| 2005 | Pfingsten | Westernohe DPSG Bundeszentrum |
| 2004 | Sommer | Breitenbrunn (Altmühltal) |
| 2003 | Pfingsten | Westernohe DPSG Bundeszentrum |
| 2002 | Sommer | Mirecourt (F) |
| 2001 | Pfingsten | Westernohe DPSG Bundeszentrum |
| 2000 | Pfingsten | Brexbachtal |
| 1999 | Pfingsten | Brexbachtal |
| 1998 | Pfingsten | Westernohe DPSG Bundeszentrum |
| 1997 | Pfingsten | Rübhausen (bei Oberpleis) |
| 1996 | Pfingsten | Euskirchen Steinbachtalsperre |
| 1995 | Pfingsten | Urmaul (Eifel) |
| 1994 | Pfingsten | Euskirchen Steinbachtalsperre |
| 1993 | Pfingsten | Brexbachtal |
| 1992 | Pfingsten | Leimbachbrück bei Adenau (Eifel) |
| 1991 | Pfingsten | |
| 1990 | Pfingsten | Aggertalsperre |
| 1989 | Pfingsten | Karben-Petterweil (bei Frankfurt a. M.) |
| 1988 | Pfingsten | Euskirchen Steinbachtalsperre |
| 1986 | Pfingsten | Euskirchen Steinbachtalsperre |
| 1983 | Pfingsten | Westernohe DPSG Bundeszentrum |
| 1981 | Pfingsten | Lohmar |
| 1980 | Pfingsten | Lohmar |
| 1979 | Pfingsten | Lohmar |
| 1978 | Pfingsten | Lohmar |
| 1977 | Pfingsten | Lohmar |
| 1976 | Sommer | Egmond (NL) |
| 1969 | Sommer | Miltenberg |
| 1965 | Sommer | Grenoble (F) |
| 1964 | Pfingsten | Lohmarhohn |
| 1961 | Pfingsten | Mahlberg (bei Linz) |
| 1960 | Sommer | Tintesmühle a. d. Ur |
| 1958 | Sommer | Rheinbrohl |
| 1956 | Sommer | Peterslahr |